Grünes Licht für weiteres Wachstum: GVG Glasfaser erhält frisches Kapital 

  • Gegen den Trend: Kieler Unternehmensgruppe sichert sich zusätzliche Finanzierung in Höhe von insgesamt 135 Millionen Euro
  • Internationales Konsortium stellt neue Investitionsmittel zur Verfügung
  • Unternehmensziele im Jahr 2025 übertroffen GVG Glasfaser ist operativ positiv
  • Unternehmensgruppe startet 2026 mit neuen eigenwirtschaftlichen Ausbauprojekten

16.02.2026, Kiel. Die Unternehmensgruppe GVG Glasfaser hat sich weitere Investitionsmittel für den Ausbau mit zukunftssicherer, reiner Glasfaser (fibre to the home – FTTH) gesichert. Ein entsprechender Finanzierungsprozess mit mehreren Banken und einem institutionellen Anleger konnte nun ungeachtet des aktuell sehr herausfordernden Marktumfelds erfolgreich abgeschlossen werden.

Ein internationales Konsortium aus den Banken Hamburg Commercial Bank (HCOB), KfW, Raiffeisenlandesbank Oberösterreich sowie einem institutionellen Investor stellt ein zusätzliches Investitionsvolumen in Höhe von insgesamt 135 Millionen Euro zur Verfügung – und damit weit mehr, als die Kieler Glasfaserspezialisten zu Beginn des Finanzierungsprozesses erwartet hatten. Mit dem nun erzielten, starken finanziellen Rückgrat wird die GVG-Gruppe auch neue FTTH-Glasfaserausbauprojekte in ganz Deutschland in Angriff nehmen.

Nach erfolgreicher Konsolidierung hatte die GVG Glasfaser im Spätsommer 2024 eine erste Finanzierungsrunde mit der ING, der KfW und der Norddeutsche Landesbank Girozentrale (NORD/LB) erfolgreich abschließen können. In diesem Rahmen erhielt die GVG Glasfaser eine Kreditsumme in Höhe von 85 Millionen Euro.

Macquarie Capital hat die GVG Glasfaser erneut als exklusiver Finanzberater unterstützt. Die rechtliche Beratung übernahm Hogan Lovells. Die kommerzielle und technische Due-Diligence-Prüfung erfolgte durch Altman Solon, die finanzielle Due-Diligence-Prüfung durch EY-Parthenon.

Die GVG Glasfaser befindet sich – insbesondere aufgrund einer klaren Fokussierung auf aktive, zahlende Kundinnen und Kunden sowie die konsequente Fertigstellung ihrer erfolgreich vermarkteten und deutschlandweit laufenden, eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbauprojekte – gegen den Branchentrend auf einem klaren Wachstumspfad.

Ausbauprojekte erfolgreich abgeschlossen – Zahl aktiver Kunden erheblich gesteigert

Die Kieler Unternehmensgruppe hat die Zahl eigenwirtschaftlich erschlossener, aktiver Kunden (Homes Activated) im Jahr 2025 um rund 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern können. GVG-Geschäftsführer (COO) Michael Hegemann, verantwortlich für den operativen Glasfaserausbau, unterstreicht: „Im vergangenen Jahr haben wir eine Vielzahl unserer eigenwirtschaftlich realisierten Ausbauprojekte erfolgreich abschließen können – so etwa im bayerischen Schöngeising, den hessischen Kommunen Liederbach, Rockenberg und Münzenberg sowie in diversen Kommunen in den niedersächsischen Landkreisen Osnabrück und Diepholz.“

„Wir haben eine Entwicklung vollzogen, vor deren Herausforderungen inzwischen immer mehr Marktteilnehmer stehen. Unser frühzeitig eingeleiteter Strategieschwenk zahlt sich nun aus“, fasst GVG-Geschäftsführer (CEO) Thorsten Fellmann die jüngste Unternehmensentwicklung zusammen. „Im Zuge unserer Transformation haben wir unsere Kundinnen und Kunden noch stärker in den Fokus gestellt und deren Zufriedenheit deutlich verbessern können.“

„Das Ergebnis gibt uns Recht“, resümiert Thorsten Fellmann: „Wir konnten die Zahl unserer aktiven Kunden erheblich steigern, den Glasfaserausbau schlagkräftiger, zielgenauer und wesentlich effizienter realisieren und die GVG-Gruppe damit nachhaltig für die Zukunft aufstellen.“

Start neuer Glasfaserausbauprojekte im Jahr 2026 – GVG Glasfaser arbeitet operativ positiv

Das goutiert auch das aktuelle Bankenkonsortium, das der GVG Glasfaser mit dem Abschluss der jüngsten Finanzierungsrunde klar sein Vertrauen ausgesprochen hat – trotz des derzeit schwierigen Marktumfelds. „Wir sind auf hohes Interesse bei Banken und Investoren gestoßen“, beschreibt es GVG-CEO Fellmann. „Angesichts der aktuellen Situation an den Finanzmärkten sehe ich das als großen Vertrauensbeweis in unser nachhaltig wachsendes Unternehmen.“

Mit den neuen Investitionsmitteln wird die GVG Glasfaser im Jahr 2026 mit zusätzlichen, rein eigenwirtschaftlich finanzierten Glasfaserausbauprojekten starten. Auf diese Weise will die Unternehmensgruppe auch künftig kontinuierlich und nachhaltig wachsen. Natürlich wird die GVG ihr besonderes Augenmerk auch weiter auf die zeitnahe und wirtschaftliche Fertigstellung ihrer bereits laufenden Projekte legen.

Die GVG Glasfaser ist bereits seit 2014 aktiv am Markt und bietet mit ihren Marken nordischnet und teranet inzwischen mehr als 180.000 Haushalten und Unternehmen einen zukunftssicheren, reinen Glasfaseranschluss (ausschließlich FTTH).  „Wir blicken auf mehr als zehn erfolgreiche Geschäftsjahre und eine nachhaltig vollzogene Transformation zurück. Seit Anfang 2025 sind wir operativ positiv“, sagt GVG-Geschäftsführerin (CFO) Susanne Küppers. Die erfahrene Finanzchefin unterstreicht: „Substanz entscheidet – das gilt einmal mehr, wenn es um die Vergabe von Krediten durch renommierte Bankhäuser und Investoren geht.“

Palladio Partners weiter alleiniger Gesellschafter der GVG Glasfaser

Alleiniger Gesellschafter der Unternehmensgruppe GVG Glasfaser ist auch künftig der unabhängige, eigentümergeführte deutsche Infrastrukturinvestor Palladio Partners mit Sitz in Frankfurt/Main, der weiter kontinuierlich in den Kieler Glasfaserspezialisten investiert. Dank großer institutioneller Anleger wie Pensionsfonds, Versicherungen, Versorgungswerken und kirchlichen Investoren mit einem langfristigen Investitionshorizont steht Palladio Partners für nachhaltige Investments in kritische Infrastruktur.

Die GVG-Gruppe – ein optimal aufeinander abgestimmtes Ökosystem

Zur Unternehmensgruppe GVG Glasfaser mit insgesamt 17 Gesellschaften gehört neben der hauseigenen Vertriebstochter 2locate, die nicht nur für die GVG selbst, sondern auch eine Vielzahl weiterer, zufriedener Unternehmenskunden – etwa Stadtwerke und weitere lokale / regionale Versorger – arbeitet, insbesondere das Tochterunternehmen 2provide.

Die Technikexperten des unternehmenseigenen Internet Service Providers (ISP) 2provide haben Anfang 2025 die technische Betreuung aller Kundinnen und Kunden des Kieler Glasfaserspezialisten übernommen. Damit kann die GVG Glasfaser ihre Privat- und Geschäftskundenangebote technisch vollkommen eigenständig und ohne Vorleistungslieferanten realisieren – ein Schritt, der nicht nur Geld spart, sondern insbesondere für mehr Qualität und Stabilität sorgt: Denn im hauseigenen Network Operations Center (NOC) der 2provide sitzen rund um die Uhr eigene Techniker, die die Glasfasernetze und deren Komponenten ständig im Blick haben – und notfalls eingreifen, um Störungen im besten Fall abwenden oder schnellstmöglich beseitigen zu können.

Über die Unternehmensgruppe GVG Glasfaser

Die GVG Glasfaser GmbH plant, baut und betreibt Glasfasernetze und versorgt Privathaushalte sowie Geschäftskunden mit reinen Glasfaseranschlüssen (FTTH). Anspruch des 2014 in Kiel gegründeten Unternehmens ist es, Kommunen im gesamten Bundesgebiet an die beste digitale Infrastruktur – reine Glasfaser – anzuschließen. Der Fokus liegt insbesondere auf der Verbesserung der Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Die GVG Glasfaser agiert dabei einerseits als Partner von Kommunen und Zweckverbänden, andererseits auch sehr erfolgreich als FTTH-Spezialist im eigenwirtschaftlichen Ausbau. Mit ihrer regionalen Marke nordischnet und ihrer bundesweiten Marke teranet versorgt die GVG Privat- und Geschäftskundinnen und -kunden zuverlässig mit hochleistungsfähigem Internet, Telefonie sowie Fernsehen mit Bandbreiten von aktuell bis zu 1 GBit/s symmetrisch. Mittlerweile ist die GVG in über 260 Kommunen aktiv und bietet mehr als 180.000 Haushalten und Unternehmen einen ultraschnellen Glasfaseranschluss. Damit ist sie einer der führenden deutschen Telekommunikationsanbieter in puncto echte Glasfaseranschlüsse.

 

Pressekontakt GVG Glasfaser

Marc Kessler
Leiter Unternehmenskommunikation & Public Affairs
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